Die besten Ausflugstipps auf der Insel Rügen

Die Dampflok in Rügen auf ihrer Fahrt über die Insel

Der „Rasende Roland“ lädt dazu ein, die Insel von der Dampflokomotive aus zu besichtigen

Auf der Insel Rügen gibt es immer etwas zu sehen oder zu erleben. Egal ob Groß oder Klein, Jung oder Alt – die Ostseeinsel hält zahlreiche Erlebnisse bereit. Was dabei wirklich beeindruckt, ist die enorme Vielfalt an möglichen Freizeitaktivitäten. Vor allem die hier beschriebenen Ausflugstipps sorgen im Besonderen dafür, dass man sich gerne an den Urlaub auf Rügen zurückerinnert.

Rundflug über die Insel

Rügen von oben ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Deshalb starten wir auch unsere Ausflugstipps damit und begeben uns auf den Flugplatz von Rügen, an dem von der Flugagentur Mecklenburg-Vorpommern insgesamt elf unterschiedliche Rundflüge über die Insel angeboten werden. Mit einer viersitzigen Cessna können so unter anderem das Kap Arkona oder die Seebrücken von Rügen aus der Luft beobachtet werden.
Die Rundflüge dauern zwischen 20 und 30 Minuten und können auch als Gutschein verschenkt werden. Besonders Wagemutige haben dabei die Möglichkeit, den Steuerknüppel auch selbst in die Hand zu nehmen. Unter professioneller Anleitung des Piloten können Geradeausflug, Kurvenflug sowie Steig- und Sinkflug selbst ausprobiert werden.

Die besten Reisedeals auf Rügen

Wer vorhat, die Insel Rügen zu besuchen, sollte sich im Vorfeld auf Schnäppchenportalen wie Mein Deal über die besten Reisedeals informieren. Mit etwas Glück gibt es hier nicht nur Vergünstigungen zu diversen Ausflügen zu ergattern, sondern auch das passende Equipment in Form von Trolleys und Reisetaschen günstig zu kaufen.
Jeep Safari in den Nationalpark Jasmund
Zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in der Nähe der Ferienwohnungen zählt unter anderem auch ein Ausflug in den Nationalpark Jasmund. Besonders aufregend gestaltet sich dieser im Rahmen einer Jeep Safari. Die Entdeckungsreisen in den Buchenurwald und in die Kreideküste mit ihren versteckten Kreideseen können bei Hanomag Tours ganzjährig unternommen werden.
Ein paar Stunden müssen dafür allerdings eingeplant werden. Das Unternehmen steuert bei den Touren nicht nur den Nationalpark, sondern auch noch andere Ziele an. Je nach Umfang und Ziel dauern die Touren zwischen etwa vier und neun Stunden. Für Erwachsene werden dafür je nach Umfang etwa 60 bis 100 Euro fällig, Kinder bis 12 Jahre zahlen bei den meisten Touren etwas weniger als die Hälfte.

Eine gemütliche Runde Minigolf

Fans einer gepflegten Runde Minigolf kommen auf Rügen ebenfalls voll auf ihre Rechnung. Bei der Golfanlage Dünengolf Göhren bei der Bernsteinpromenade wird der Ball dabei auf fantasievoll modellierten, naturidentischen Rasenbahnen gespielt. Zu bewundern gibt es dabei zahlreiche Rügener Sehenswürdigkeiten im Kleinformat, wie beispielsweise die Selliner Brücke oder den berühmten Kreidefelsen.

Wasserski fahren im Cable Park Rügen

Jede Menge Action wird im Cable Park Rügen in Zirkow unweit der Ostseebäder Binz, Sellin und Baabe geboten. Egal ob Anfänger oder Profi, hier findet jeder die optimalen Bedingungen für eine rasante Fahrt mit Skiern auf der Wasseroberfläche.
Es ist gar nicht so schwierig, wie es aussieht. Auch wer vorher noch nie die Bretter angeschnallt hatte, schafft es in der Regel spätestens nach ein paar Fehlstarts, die ersten Runden im Cable Park zu drehen. Wer es nur einmal versuchen möchte, ist mit dem Stundenticket für 23 Euro gut beraten. Die Technik richtig erlernen lässt sich hingegen mit einem entsprechenden Kurs, der für 40 Euro angeboten wird und etwa 90 Minuten dauert. Das Tagesticket ist für 39 Euro erhältlich.

wasserski im cablepark zirkow

Wasserski im Cabelpark Zirkow

Die Insel-Brauerei besichtigen

Nach so viel rasanter Action wird es nun Zeit für ein gemütliches Bierchen. Die gute Nachricht: Rügen braut selbst. Auf der Inselbrauerei werden selbst kreierte, wenig bekannte oder vergessene Bierstile gebraut. Von der Qualität überzeugen kann man sich im Rahmen einer geführten Brauereibesichtigung, die in etwa 30 bis 45 Minuten dauert. Im Verkostungsraum gibt es dabei die unterschiedlichsten Sorten wie beispielsweise das Baltic Stout oder das Insel Pilsner zu probieren.
Wer mit dem Auto anreist, sollte sich aber unbedingt für eine der alkoholfreien Varianten wie beispielsweise dem Skippers Wet Hopped Pilsner entscheiden. Geschmacklich ist hier nämlich im Vergleich zu den alkoholischen Varianten kaum ein Unterschied festzustellen.

Die skurrile Nazi-Baustelle besuchen

Auch nach vielen Jahrzehnten kann man nur darüber den Kopf schütteln, was in manchen Menschen damals vorgegangen sein muss. Das ist auf Rügen vor allem bei der Betrachtung des sogenannten KdF-Seebades der Fall, das der Architekt Clemens Klotz im Auftrag Adolf Hitlers einst erbauen sollte. Wirklich fertig wurde die Anlage nie, dennoch handelt es sich dabei neben dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg um die größte geschlossene architektonische Hinterlassenschaft der nationalsozialistischen Zeit.
Im Rahmen der Dauerausstellung „MACHTUrlaub“ können sich die Besucher im Dokumentationszentrum Prora anhand von historischen Filmen und Interviews mit Zeitzeugen einen Eindruck vom Wahnsinn machen, der damals geherrscht haben muss.

Rügen im Nostalgiezug erleben

Nach diesem aufwühlenden Erlebnis ist wieder etwas Erholung angesagt. Zu finden ist die beispielsweise im „Rasenden Roland“. Aus heutiger Sicht macht diese dampfbetriebene Schmalspurbahn ihren Namen nicht gerade Ehre, sondern zuckelt mit gemächlichen 30 Stundenkilometern durch die Landschaft.
Bei der Erbauung um 1895 diente das Schienennetz vor allem zum Transport von landwirtschaftlichen Gütern. 1996 wurde die Bahn privatisiert und fährt im 2-Stunden-Takt die Strecke Göhren-Baabe-Sellin-Binz. Erwachsene zahlen für die Fahrkarte moderate 2,20 Euro, Kinder bis 13 Jahre sogar nur die Hälfte.

Die Aussicht auf dem Baumwipfelpfad genießen

Zum Abschluss unserer Tour wollen wir ein wenig die Aussicht über die Insel genießen. Was würde sich hierfür wohl besser eignen als der Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen? Auf etwa 4 bis 17 Metern Höhe schreitet man auf dem insgesamt 650 Meter langen Pfad voran, bis man schließlich zum Turm gelangt. Dort kann die Umgebung von der Aussichtsplattform aus etwa 40 Meter Höhe erkundet werden.
Die Tour ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessant und barrierearm konzipiert. Die Steigung von maximal sechs Prozent ermöglicht den Besuch auch mit einem Rollstuhl oder einem Kinderwagen. Nach der Eroberung des „Gipfels“ können sich die Kleinen am Abenteuerspielplatz weiter austoben, während sich die Großen im Biergarten der hauseigenen „Boomhus Gastronomie“ in aller Ruhe bei saisonalen Spezialitäten mit frischen Zutaten aus der Region stärken können.